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Abitur nachholen in Schleswig-Holstein

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Wer in Schleswig-Holstein das Abitur nachholen möchte, hat mehrere Wege zur allgemeinen Hochschulreife. Ob berufsbegleitend am Abendgymnasium, in Vollzeit am Kolleg oder ortsunabhängig per Fernabitur - welcher Weg passt, hängt von Zeit, Budget und Lebenssituation ab. Hier finden Sie die Wege, die zuständige Behörde und einen Überblick über Dauer und Kosten in Schleswig-Holstein.

Die Wege zum Abitur in Schleswig-Holstein

Abendgymnasien und Kollegs in Schleswig-Holstein

Abendgymnasien und Kollegs gibt es vor allem in den größeren Städten Schleswig-Holsteins - etwa in Pinneberg, Kiel, Lübeck, Flensburg, Neumünster. In kleineren Orten ist die nächste Einrichtung oft in der nächstgrößeren Stadt erreichbar. Wer nicht pendeln möchte oder keinen passenden Standort in der Nähe hat, wählt das ortsunabhängige Fernabitur. Eine Übersicht aller 21 erfassten Städte in Schleswig-Holstein finden Sie unten.

Fernabitur - ortsunabhängig in ganz Schleswig-Holstein

Das Fernabitur ist in Schleswig-Holstein überall möglich, da es keinen festen Schulort gibt. Die anerkannten Fernschulen sind bundesweit zugelassen; geprüft wird über die Nichtschüler-Abiturprüfung im Land. Das eignet sich besonders für Berufstätige, Eltern und alle, die zeitlich flexibel bleiben müssen.

Nichtschüler-Abiturprüfung in Schleswig-Holstein

Wer ohne Schulbesuch zum Abitur kommen möchte, legt die Nichtschüler-Abiturprüfung ab. Zuständig ist in Schleswig-Holstein Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung. Die Anmeldung erfolgt in der Regel rund ein halbes Jahr vor dem Prüfungstermin; geprüft werden mehrere Fächer schriftlich und mündlich nach den Vorgaben des Landes. Fernschulen unterstützen ihre Teilnehmer bei der Anmeldung.

Dauer und Kosten im Überblick

WegDauerKosten
Abendgymnasiumca. 3 Jahremeist schulgeldfrei
Kollegca. 3 Jahremeist schulgeldfrei
Fernabitur30-42 Monateca. 2.400-4.800 €
Nichtschüler-AbiturprüfungindividuellPrüfungsgebühren nach Landesrecht

Zur Finanzierung kommen je nach Weg Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder ein Bildungskredit infrage. Mehr dazu auf der Seite BAföG & Förderung.