Abitur nachholen Kosten

Viele Schülerinnen und Schüler können es nicht mehr abwarten, endlich ins Berufsleben zu starten und eigenes Geld zu verdienen. So entscheiden sie sich mitunter gegen das Abitur und beispielsweise für eine duale Berufsausbildung. In späteren Jahren bereut man dies möglicherweise und erkennt, dass man langfristig mehr verdient, wenn man eine höhere Bildung nachweisen kann.

Nun muss man aber nicht der verpassten Chance aus Jugendtagen nachtrauern, sondern kann die Möglichkeiten der Erwachsenenbildung nutzen und das Abitur nachholen. Geld spielt allerdings auch dabei eine Rolle, denn der zweite Bildungsweg kann gebührenpflichtig sein, während gleichzeitig der laufende Lebensunterhalt finanziert werden muss.

Bildung sollte eigentlich keine Frage des Geld sein, aber durch die jeweils anfallenden Kosten spielen finanzielle Aspekte doch eine Rolle, wenn es darum geht, das Abitur nachzumachen. Es ist daher wichtig, dass sich Interessierte dessen bewusst sind und dementsprechend agieren. Zunächst ist es ratsam, mit verschiedenen Lehrgangsanbietern in Kontakt zu treten. Diese informieren auch über etwaig anfallende Gebühren und vermitteln somit einen Eindruck von der finanziellen Seite des nachträglichen Erwerbs der allgemeinen Hochschulreife.

Warum spielen die Kosten beim nachträglichen Erwerb des Abiturs eine so große Rolle?

In Zusammenhang mit dem ersten Bildungsweg stellt sich die Frage nach Kosten in Deutschland nicht, sofern nicht ausnahmsweise eine Privatschule mit Schulgeld besucht wird. Ansonsten fallen für den Schulbesuch keine Kosten an. Zugleich sorgen die Eltern für den Lebensunterhalt, so dass Schülerinnen und Schüler noch keine finanziellen Sorgen kennen.

Erwachsene, die sich für den zweiten Bildungsweg interessieren, erleben dies anders. Einerseits müssen sie ihren Lebensunterhalt verdienen und andererseits die Kosten des Bildungsganges tragen. Insbesondere im Falle von Vollzeit-Abiturlehrgängen über private Anbieter kann dies eine große Herausforderung sein.

Die Kosten dürfen nicht unberücksichtigt bleiben, wenn es darum geht, das Abitur nachzumachen, schließlich muss man sich das Ganze leisten können. Indem man auf einen staatlichen Anbieter setzt, einem Teilzeit-Lehrgang den Vorzug gibt oder sich autodidaktisch auf die Externenprüfung vorbereitet, kann man viel Geld sparen. Außerdem sollte man die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten ausloten und nach möglichen Förderungen Ausschau halten.

Wie hoch sind die Kosten für das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg?

Dass es wichtig ist, sich mit den Kosten des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg zu befassen, steht außer Frage. Interessierte wollen aber natürlich wissen, in welchem Rahmen sich das Ganze bewegt und suchen daher nach konkreten Zahlen. An staatlichen Einrichtungen der Erwachsenenbildung werden üblicherweise keine Gebühren erhoben, wodurch der Schulbesuch kostenlos ist.

Im Gegensatz dazu können private Institutionen Schulgelder in Höhe von einigen Tausend Euro erheben. Auch per Fernabitur können beispielsweise 3.000 Euro bis 6.500 Euro fällig werden. Wer zugunsten des Abiturlehrgangs beruflich pausiert oder kürzertritt, darf den Lebensunterhalt als Kostenfaktor nicht vergessen. Es kann sich ein nicht zu verachtender Betrag ergeben.


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